Geschrieben

  • am 31.12.2009
  • um 02:55 PM
  • von hoste

Inside CANON AE-1 1

Vorab: CANON-Fans mögen mir das folgende Massaker verzeihen. Das Opfer war irreparabel defekt und lag lange an für Kameras suboptimalen Orten. Grund genug, mich einmal im Inneren umzusehen.

Das Zerlegen hat mehrere Stunden gedauert und ich ziehe meinen Hut vor so viel Präzission. Man bekommt eine recht genaue Vorstellung vom Aufwand, eine solche Kamera zusammenzubauen (und von der Fingerfertigkeit japanischer Fabrikarbeiterinnen ;-). Ihren Preis wird sie allemal wert gewesen sein.

Der Bildausschnitt oben rechts des linken Fotos zeigt allein die drei Mechaniken, die für die Steuerung der Blende und des Verschlussvorhangs verantwortlich war. Ein Seilzug war für den Filmtransport zuständig. Über dem Dachkantenprisma lag die Folienplatine mit der Elektronik.

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Es gibt einen Kommentar zu diesem Artikel

  1. Kai Gieseler sagt:

    Wahrlich ein Meisterwerk der Elektro-Mechanik, vor dem auch der überzeugte Nikon-Fotograf (analog und aktuell digital) seinen Hut zieht.
    Zuhause liegt noch ein (funktionierende) Nikon EM, mein Einstieg in die Fotografie, neben anderen analogen Oldies (Agfa, Pentax, Hasselblad).
    Alles Meisterwerke ihrer Zeit, die bei sachkundiger Handhabung brilliante Bilder lieferten (und noch heute liefern würden!). Allein, der Zug der Zeit hat sie ins Abseits befördert, ohne dort ganz vergessen zu sein.

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