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Unbekannte IBM ThinkPad-Passwörter löschen 60

Ich liebe alte IBM ThinkPads und habe mittlerweile sechs Stück davon. Der Letzte, der mir in die Hände fiel, sollte verschrottet werden, weil die auf ihm gesetzten Hardware-Passwörter nicht mehr zu ermitteln waren. Mein Jagdtrieb war erwacht. Zeit, mal wieder das allwissende Orakel zu befragen.

Hinweis 1: Dieser Artikel basiert auf Anregung dieses Originals. Die Ehre der Entdeckung gebührt also nicht mir. Ich habe lediglich die Erfahrung aus diesem und anderen Artikeln zusammengetragen, nachvollzogen und mit eigenen Worten wiedergegeben. Die dort angegebenen Software-Links sind tot. Die Software ist aber auch hier zu finden. Die ersten beiden mit “Freeware” bezeichneten Programme werden benötigt.

Hinweis 2: Die Lösung ist ein wenig “tricky”. Es gilt sich den o.g. englischen Artikel genau durchzulesen, halbwegs fit im Schrauben von IBM-Notebooks zu sein und mit einem Lötkolben umgehen zu können. Alle erforderlichen Arbeiten geschehen auf eigene Gefahr!

Zur Erklärung

IBM ThinkPads können mit einer Reihe von Passwörtern geschützt werden. Die wichtigsten sind das “Power On”- Passwort, welches sich dem Benutzer gleich nach Einschalten des Rechners präsentiert und das “Supervisor”-Passwort, welches erforderlich wird, wenn auf das BIOS zugegriffen wird. Das “Power On”-Passwort besteht aus einem kleinen Rechner-Logo, einem Schloss und einem blinkenden Cursor.

Das Problem

Eine Suche im Internet förderte sehr schnell eine Lösung für dieses Problem zutage: Notebook an geeigneter Stelle aufschrauben und die CMOS-Batterie für 10 Minuten vom Gerät trennen. Dann sollte das Power On-Passwort der Geschichte angehören und der Rechner wieder regulär benutzbar sein. Gesagt – getan. Als ich das Notebook das nächste Mal einschaltete, wurde ich mit einer Fehlermeldung belohnt: “Error 0271 – Check Date and Time Settings” – gefolgt von einer Passwort-Abfrage, bestehend aus einem kleinen Rechner-Logo, einem Schloss und einem blinkenden Cursor. Moment! Hatten wir das nicht eben schon? Hatte der kleine Trick etwa nicht funktioniert?

Die gute Nachricht zuerst: Doch, hat er. Die Fehlermeldung deutet auf den nachvollziehbaren Umstand hin, dass die CMOS-Batterie ja auch dafür sorgt, das der Rechner seine gesetzten Zeitangaben nicht verliert. Ziehe ich diese Batterie ab, ist das Notebook bis zum erneuten Setzen dieser Angaben auf diesem Auge erst mal blind. Im Idealfall starte ich den Rechner neu, werde ins BIOS umgeleitet, stelle Datum und Zeit und kann weiterarbeiten.

Aber das Leben ist ja bekanntermaßen keine Ponyhof: Um ins BIOS zu gelangen und die Fehlermeldung zu eliminieren, wurde nun das zusätzliche aktivierte Supervisor-Passwort erforderlich. Meiner Verwirrung setzte IBM die Krone auf, die in ihrer tiefen Weisheit das Aussehen beider Passwörter absolut gleich gestaltet hat und ich diesen Umstand daher nicht sofort erkannte.

Die Lösung

Nach einigem Suchen fand ich einen Artikel, der mir erst zu exotisch erschien, um ernst genommen zu werden: Mehrere Kabel an ein EEPROM löten, den Inhalt mit einem eigens geschriebenen Programm auslesen und dann das Passwort mit einem genau für diesen Zweck programmierten HEX-Editor im Klartext ausgeben. Das klang mir zu sehr nach “Terminator 2″: Der junge John Connor knackt ein EC Karten-Terminal mit einem Flachbandkabel und einem ATARI “Portfolio”. Nachdem ich den Artikel dreimal gelesen hatte, steckte ich die dünnste Spitze auf meinen Lötkolben, durchwühlte meine Bastelkisten nach den erforderlichen Bauteilen und lud zwei kleine Programme von den angegebenen Adressen herunter.

Wichtig beim Vorgehen ist die genaue Einhaltung der Reihenfolge:

1. Zwei Leitungen (SDA, SCL) an das EEPROM löten. Für GROUND sucht man sich auf dem Board einen Massepunkt. Das andere Ende mit dem RS232-Stecker NOCH NICHT mit dem Zweitrechner verbinden! Das (dreiadrige) Kabel bestand aus dünner, nicht abgeschirmter Litze in der Länge von 2 Metern.
2. Im DOS-Fenster in das Verzeichnis mit dem Programm r24rf08.com wechseln und “r24rf08 dump.bin” eintippen. NICHT Return drücken!
3. Das Notebook einschalten, zu besagter Passwort-Abfrage laufen lassen und 20 Sekunden warten.
4. Jetzt den RS232-Stecker mit dem Zweitrechner verbinden.
5. Wieder ins DOS-Fenster wechseln und Return drücken. Jetzt wird das EEPROM ausgelesen und der Inhalt als dump.bin gespeichert.
6. Das Programm “IBMpass 2.1 Lite” installieren und starten, dann den gewonnenen Hex-Dump “dump.bin” laden.
7. Zu Adresse 0x330 scrollen und in dieser Zeile zu Adresse 0x338 gehen. Dort steht das Passwort (2 x) im Klartext.

Das angegebene Beispiel enthält den Buchstaben Z. Dieses wird durch die Eingabe eines Y realisiert, denn das Tastatur-Layout bei der Passwort-Abfrage ist Englisch!

Fazit

Am Anfang war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich schraube nicht jeden Tag Notebooks auseinander oder löte SMD-Technik. Im Nachhinein allerdings kann ich mich nur wundern, wie nahezu lächerlich einfach der Workaround war. Auch meinen Glauben, meine durch ein Power On- und ein Supervisor-Passwort geschützten IBM Notebooks sind ohne die Kenntnis des korrekten Schlüsselwortes nur noch Sondermüll mit Liebhaberwert, habe ich aufgeben müssen. Zugegebenermaßen funktioniert diese Lösung nur mit solchen Boards, auf denen ein EEPROM vom Typ ATMEL R24RF08 verlötet ist. Aber das Internet ist bekanntlich groß …

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Es gibt 60 Kommentare zu diesem Artikel

  1. onkelhoste sagt:

    Der Schaltplan ist richtig. Ich hatte seinerzeit keine 5,1 Volt Zenerdioden. Ich hatte nur 4,7 Volt. Also habe ich jeweils eine Germaniumdiode in Reihe geschaltet …

  2. REICHERT, Karl-Heinz sagt:

    Hallo,

    auf dem Schaltplan sehe ich vier Bauteile, die ich mir besorgt habe, auf dem Foto mit dem Sub D9 Adapter sind aber sechs Bauteile zu sehen?
    Wie kommt das ??

    mfg

  3. onkelhoste sagt:

    Sorry, irgendwie erschließt sich mir nicht, was am Board herumzulöten gefährlicher sein soll als ein Kurzschluss am Eeprom herbeizuführen. Für Beides gilt natürlich: Das ist kein Job für Anfänger ….

  4. Nur ich sagt:

    Hier mal ne Liste, die man mit dem Reader “retten” kann und Weiteres dazu:
    http://ja.axxs.net/eeprom_location.htm

  5. Nur ich sagt:

    Moin,
    ich hatte mal einiges mit diesen SVPs zu tun gehabt, gerade mit den T4xx und T5xx. Da gab es 2 Möglichkeiten:

    1. Kurzschluss von 2 Pins am EEProm zur richtigen Zeit nach dem Einschalten und rechtzeitiges entfernen desselben zur richtigen Zeit.
    Chance: 50%
    Nervenbelastung: sehr hoch, da man zum einen das Board im ausgebauten aber noch im Gehäuse hängenden Zustand halten und den Kurzschluss an der richtigen Stelle machen musste.

    2. mit einem Arduino ähnlichen Reader die Sache einfacher gestalten, in dem man das Timing dem Gerät überlässt.
    Chance: bei den passenden Geräten: 100%
    Nervenbelastung: deutlich geringer als oben

    In beiden Fällen wird das Passwort gelöscht, auslesen nicht notwendig. Wer es dennoch auslesen will, muss zu Punkt 2 greifen, was eben jenen Reader benötigt oder man sucht sich einen passenden Service.

    Aber auf alle Fälle ist das Herumlöten am Board definitiv NICHT nötig und sogar gefährlich.

    Gruß N.I.

  6. Hello! sagt:

    i need if somebody have this dump of svp memori , my memory is corupted after i was reset pasword , if you have dump of this please send me in my email ovyyy@yahoo.com , thanks much

  7. onkelhoste sagt:

    Nicht wirklich.

  8. Hello! Peter sagt:

    Dankeschön für die schnelle Antwort. Morgen schaue ich mal was ich mkaufen könnte.
    PS: du brauchst kein T42 mehr, oder ;-) ?

  9. onkelhoste sagt:

    Du benötigst zusätzlich lediglich einen USB2Seriell Adapter (unter 10 €). Ist manchmal mit den Treibern ein wenig frickelig, funktioniert dann aber ebenso so gut wie mit einem nativen RS232-Port.

  10. Hello! Michael sagt:

    Guten Morgen Peter,

    sehe ich das richtig, das ich dann noch einen Rechner mit serieller Schnittstelle benötige ? Gibt es eine Lösung für USB habe nur ein test Samsung N130
    Danke für Unterstützung
    Michael

  11. chris sagt:

    hi hab ein ibm thinkpad 600 und wolte wissen wie man ein bekantes passwort entfernen kann?

  12. onkelhoste sagt:

    Dann kannst Du jetzt wahrscheinlich aufhören. Ich habe mit einem Kollegen gesprochen und der sagte, dass das Auslesen des Passwortes im Klartext nur funktioniert, wenn Das Trusted Platform Modul nicht aktiviert ist. Dann nämlich ist das Passwort verschlüsselt. Ich lass das mal so im Raum stehen, denn ich habe auch gerade keine bessere Idee. Schick mir trotzdem mal den Screenshot.

  13. Mario sagt:

    Ok danke Peter. Ich habe zwischenzeitlich noch einen weiteren Schaltplan gefunden. Hab den EEprom ausgelesen aber als Passwort stehen nur Leerzeichen und eine 2 drin. Hab das eingegeben und es ging nicht. :-( Hab auch mal einen Screenshot davon gemacht, falls es dich interessiert.

  14. onkelhoste sagt:

    In der Bildergalerie ist nun auch der Schaltplan für den Adapter zwischen COM-Port und dem Eeprom.

  15. onkelhoste sagt:

    Stelle gerade fest, dass der Link mit dem Schaltplan für den Adapter tot ist. Ich muss wohl meine alten Datensicherungen befragen. Stay tuned …

  16. Mario sagt:

    Hallo Peter,

    nach dem ich mich jetzt durch einige Foren gelesen habe, habe ich folgendes herrausgefunden. Bei mir befindet sich auf der Rückseite des Mainboards ein PCA24S08. Geht also doch mit der Methode von dir.
    Jetzt wäre mal noch der Schaltplan für mich wichtig, also wie du den Speicher mit dem Comport verbunden hast. Muss aber noch mal sagen dass ich nur einen USB to TTL mit RxD und TxD und einen USB-Programmer mit CTS, RTS, TxD und RxD habe.

  17. onkelhoste sagt:

    Nein, ich kenne nur die oben beschriebene Methode …

  18. Mario sagt:

    Hallo Peter,

    ich habe herrausgefunden, dass bei mir das Passwort nicht im BIOS sondern in einem extra-Chip gespeichert ist. Ich vermute das es der AT97SC3203 (Trusted Platform Module) ist. Jetzt weiss ich allerding nicht ob man diesen so einfach umgehen oder auslesen kann. Muss mich da mal schlau machen. Aber vielleicht hast du ja auch eine Idee.

  19. onkelhoste sagt:

    Schade …

  20. Mario sagt:

    Hallo Peter, also bei mir ist der AT26DF321 verbaut und der hat wohl einen seriellen Anschluss :-( Ist also nichts zu machen bei meinem Lenovo Thinkpad.

  21. Mario sagt:

    Ich werde es probieren und berichten ob es geklappt hat.
    LG Mario und einen guten Rutsch

  22. onkelhoste sagt:

    Sollte grundsätzlich funktionieren. Ob nun ein virtueller COM-Port oder ein echter, sollte keinen Unterschied ausmachen. Ob allerdings das Programm (r24rf08.com) direkt über I2C-Bus (SDA/ SCL) kommunizieren kann, weiß ich nicht. Lieber erst einmal über TxD/RxD probieren …

  23. Hello! Mario sagt:

    Hallo,
    ich habe das Problem mit dem SVP bei einem Lenovo Thinkpad T61. Jetzt habe ich allerdings keine RS232 Schnittstelle mehr dafür aber einen Atmel-USB-Progger der einen Com simuliert. Nun meine Frage. Ist es möglich darüber den EEprom aus zu lesen? Folgende Anschlüsse sind auf dem Progger vorhanden: CTS, RTS, TxD, RxD, SCL und SDA. Sollte also mit einer direkten Verbindung von SCL und SDA vom Progger und EEprom funktionieren, oder?

  24. Jürgen sagt:

    Hallo…,
    ich habe das oben beschriebene nachvollzogen. Es hat funktioniert, ich konnte das HEX-File auf meinem PC speichern und anschließend mit “IBMpass 2.1 Lite” sichtbar machen. Allerdings enthielt das angezeigte Passwort nicht lesbare Zeichen. Deshalb musste ich mir aufgrund des generierten HEX-Files einen neuen EEPROM anfertigen lassen. Den habe auf dem Motherboard getauscht und jetzt habe ich wieder Zugang zum BIOS.
    Jürgen Rieger

  25. Hilfe sagt:

    Hallo, ich habe auch das Problem, dass mein SVP verloren gegangen ist. Kann mir jemand mit einem X301 helfen?

  26. chris sagt:

    hallo, wer kann mir helfen mein T540p frei vom Admin passwort zu machen.

  27. Hello!Fischers Fritze sagt:

    Hi Fischers Fritze,

    Habe auch das T510, wie funktioniert es mit dem Timing und Fingerspitzen Gefühl?

    Gruß
    Stefan

  28. Hello! sagt:

    Hallo,Fischers Fritze, hab mal ne frage, Lenovo t510,mit welchen elektronischem Tool kann man das Password Lössen, und zweitens etwas Fingerspitzengefühl ohne zu löten, was ist damit gemeint, kannst du irgend eine Anleitung zuschicken?

  29. Hello!Fischers Fritze sagt:

    Falls jemand das nicht selbst machen möchte, kann ich evtl. helfen ….

  30. Fischers Fritze sagt:

    Man braucht bei den T400/T410 & T500/T510 nicht rumlöten. Ich habe einige Male die Passwörter löschen können und das geht auf 2 Arten:

    Entweder per elektronischem Tool oder mit etwas Fingerspitzengefühl und etwas Timingübung. Sollte letzteres nicht klappen, hilft eben zuvor genanntes Tool. Angeblich gehen damit auch die älteren T60 und Co aber nicht die aktuellen.

  31. onkelhoste sagt:

    Ich kann zum T500 nichts sagen, aber vielleicht handelt es sich um einen gewollten Schutzmechanismus. Ich würde folgendes versuchen: Finde heraus, an welchem Pin die Versorgungsspannung anliegt (Lt. Datasheet 2.4 – 5.5 Volt) und versorge das Eeprom doch einfach mit einer externen Spannung, dann kann der T500 auch komplett ausgeschaltet bleiben. Alles auf eigene Gefahr, versteht sich …

  32. Edaseins sagt:

    Hi, ich habe wie in deiner als auch der Anleitung unter: http://sodoityourself.com/hacking-ibm-thinkpad-bios-password/ den Stecker und das EEprom bei einem T500 verlötet. Allerdings sobald ich den Stecker in den Zweitrechner stecke, schaltet sich das Thinkpad aus. Irgendeine Idee?

  33. Dirk sagt:

    Hallo,
    ich habe einen alten IBM TP R52 geschenkt bekommen, ins Bios geht nicht und auch Booten ins OS nicht. Meldung “Error 0271 Check Date and Time Settings”. Das Gerät hatte vorher ein USER Password. Das Supervisior Password ist nicht bekannt. Was kann man noch machen, außer die Batterie entfernen oder ein komplett anderes Board einsetzen. Das Symbol zeigt ein “Power On Password. Danke für die Hilfe.
    Grüße Dirk

  34. markus sagt:

    Hi!
    Ich habe ein Lenovo Notebook b50-70 und leider das Passwort vergessen. Kann mir da jemand von euch weiterhelfen. Email an markus0609@gmx.de
    Vielen Dank
    Mfg Markus Drechsler

  35. onkelhoste sagt:

    Die Kommentarfunktion spackt. Email-Adressen werden nicht angezeigt. Ich bin dran …

  36. penago sagt:

    Ich kann aus Einigen ThinkPads das SVP auslesen und zurück setzen.
    Bei Interese Mail an mich. -> svp_ibm@web.de

  37. onkelhoste sagt:

    Interessant. Welches Modell?

  38. Friedolin sagt:

    Hallo,
    Die Idee mit dem EEPROM ist ja nicht schlecht,nur glänzt U53 auf dem Mainboard bei mir durch Abwesenheit…
    Muß also noch einen anderen Speicherort geben.

  39. Beetle84 sagt:

    Hallo Liebe Leute,

    Ich bräuchte eure Hilfe. Ich habe ein PC IBM Thinkpad R40 Bekommen. Bei einschalten des PC kommt gleich eine meldung, Masterpassword wird benötigt. Der liebe kollege hat das passwort vergessen da er den pc nicht mehr benutzt hat.Habe schon alles ausprobiert.. cmos Batterie abzuhängen, verschiendene master passwörter ab nichts hat geholfen. Bitte Hilft mir.

  40. Silke sagt:

    Hi, ich bin eine eher Nicht-IT’lerin. Könnte mir jmd mein Passwort aus meinem T42 auslesen? Viele Grüße, Silke

  41. Wolf sagt:

    Also ich für meinen Teil habe mein T60 heute entsperren können. Es war zwar nicht ganz so einfach, geht aber. Ich war schon echt beeindruckt ^^

    Gruß
    Wolf

  42. onkelhoste sagt:

    Der zweite Link (Atmel Reader) funktioniert, bei IBMPass Lite zickt mein Virenscanner, dass sind aber meistens heurisitsche Treffer. Du musst selbst entscheiden, ob Du Deinen Virenscanner temporär lahmlegen willst. Ich kann Dir die Software nicht zur Verfügung stellen …

  43. Micha sagt:

    Danke für die schnelle Reaktion.
    Leider funktionieren die Downloads für die Software nicht.
    Ansehen ja, speichern ja, aber es kommt nichts an.
    Kannst Du da helfen?
    Grüße Micha.

  44. onkelhoste sagt:

    Im Artikel ist die 60er-Serie nicht erwähnt. Das kann zweierlei bedeuten:

    1.) Es funktioniert nicht mit einem T61
    2.) Der Artikel ist zu einem Zeitpunkt geschrieben worden, als das T61 noch nicht erfunden war.

    Trotzdem viel Glück!

  45. Micha sagt:

    Ach ja, danke.Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es bei einem T61 klappt?

  46. onkelhoste sagt:

    Die Beschaltungen der Schnittstellen sind im ersten Link [KLICK MICH] zu finden.

  47. Micha sagt:

    Hallo, ist interessant. Wie ist die Beschaltung der Schnittstelle?
    Könnte Hilfe bebrauchen für einen T61.

    Freundliche Grüße.

    M. Tietz

  48. Wolf sagt:

    Hallo Peter,

    danke für die prompte Erklärung. Ich habe dann doch noch ein wenig mehr zu dem Thema recheriert und musste zu dem Schluss kommen, das es mit einem T60 dann doch nicht ganz so einfach ist. Zum ersten ist das Interface ein wenig anders, dann sind es 2 kleine Kontaktpunkte, die man mit feinen Sonden abgreifen muss usw. Jetzt werde ich mich erstmal auf’e Suche machen, um die Ersatzteile zu finden. Beim MAX232 fängt das Abenteuer erstmal an, da ich zwar schon einige gefunden habe, die sich aber in der Endung der Bezeichnung unterscheiden und ich noch nicht wirklich eine Vorstellung davon habe, was da der Unterschied ist und wie ich damit umgehen muss. Schliesslich möchte ich mein T60 ja nicht grillen ^^

    Gruß
    Wolf

  49. onkelhoste sagt:

    Ich hatte keine 5,1 Volt Zenerdioden im Sortiment. Was ich hatte, waren 4,7 Volt. Also habe ich einfach eine Germaniumdiode in Durchlassrichtung davor geschaltet. Kommt auch ungefähr auf 5 – 5.1 Volt raus …

  50. Wolf sagt:

    Hallo Peter,

    Vielen dank für die Hinweise. Seit einigen Jahren habe ich schon ein T60 in Betrieb und nach einer kleinen Bastelei jetzt bei dieser Passwortabfrage. Ich kann mich absolut nicht mehr an das Passwort erinneren und mich deshalb angefangen zu suchen. Dabei ich hatte den Artikel vorher auch schon im original gefunden und ebenfalls aus gleichen Gründen verworfen. Etwas stutzig machte mich allerdings dein erstes Bild. Eigentlich sollten doch 2 Wiederstände und 2 Zenerdioden ausreichen. Nach welchem Bauplan hast Du denn den Stecker gelötet ??

    Gruß
    Wolf

  51. onkelhoste sagt:

    Auch mein Virenscanner “zickt” bei Aufruf der Downloadseite, was er früher nicht gemacht hat und außerdem nichts heißen muss. Eine Alternative kenne ich nicht. Du musst selbst entscheiden, ob Du darin eine Gefahr für Deinen Rechner siehst …

  52. Andreas sagt:

    Hallo Peter,
    ich möchte bei einem T40 das BIOS-Paßwort auslesen, finde aber keinen sauberen Download für “IBMpass 2.1 Lite”. Kannst Du mir bitte einen Tip geben?
    Danke! Andreas

  53. onkelhoste sagt:

    Hallo Oggi

    Dieser Artikel bezieht sich nur auf ältere Thinkpads. Wie der Passwort-Reset bei neueren Geräten funktioniert, die sicherlicher eine andere Hardware dazu verwenden, kann ich Dir nicht sagen. Auf alle Fälle wirst Du das Gerät dazu öffnen müssen. Eine Trick in Form eines “Superpassworts” gibt es nicht. Das wäre ja zu einfach …

    Gruß
    Peter Hostermann

  54. oggi sagt:

    Guten Abend…
    Habe bei ebay einen thinkpad t540p gekauft. Allerdings wusste ich nicht dass es eine sperre hat. Beim hochfahren sollte ich ein passwort eingeben. Habe daraufhin erstmal versucht den verkäufer anzurufen… dieser hatte sein handy ausgeschaltet. Habe 3 bis 5 tagelang versucht diesen typen zu erreichen. Allerdings ohne erfolg… so war mir klar dass ich auf gut deutsch gesagt verarscht wurde… vielleicht können sie mir da weiterhelfen… wie kann man den passwort entsperren??? Wäre sehr dankbar für jede hilfe… mfg

  55. onkelhoste sagt:

    Eine defekte CMOS-Batterie allein hält Dich aber nicht davon ab, ins BIOS zu gehen. Das muss trotz defekter Batterie und Fehler #0271 funktionieren. Ich wünsche Dir Glück …

  56. X41 sagt:

    Erst einmal ein herzliches – Danke – an onkelhoste!
    Es hat tatsächlich funktioniert.

    @Silvia
    Zwei Dinge fallen mir dazu ein:
    1. Die Bios Batterie ist hinüber, darauf deutet die Meldung “check date and time” hin. (Ersatz ca. 8€, Anleitung zum Wechsel im “Hardware Maintenance Manual”)
    Laut einem Forumsbeitrag soll dann auch der Zugriff auf das BIOS verwehrt sein.
    2. Vielleicht die Taste F1 beim einschalten drücken und halten.

    Vielen Dank nochmal!

  57. onkelhoste sagt:

    Hallo Sylvia

    Ich fürchte, Dein “Schatz” ist ein Fall für den Recyclinghof. Der Fehler 0188 und die Tatsache, dass Du nicht ins BIOS kommst, deutet auf einen defekten BIOS-Chip hin. Da dieser fest auf dem Mainboard sitzt, würde nur ein Tausch des Boards das Problem lösen. Diese Investition erscheint mir nicht lohnenswert, zumal Du nicht weißt, ob es weitere Fehler gibt, die Du zzt. noch gar nicht sehen kannst …

  58. silvia sagt:

    hallo peter,
    auch ich habe ein schätzchen: T21
    leider kann ich mit den beiden Fehlercodes nicht viel anfangen:
    0271 check date and time
    0188 invalid rfid serialization information area
    F1 und F12 zeigen keine Wirkung – ins bios komme ich also nicht.
    ESC läßt “Intel Boot Agent Version 4.0.17″ starten.
    doch das fünfzeilige menü bringt mich nicht weiter.
    fällt dir noch etwas ein, um den schatz zu retten?
    merci, silvia

  59. onkelhoste sagt:

    Servus Lars

    Nein, andere Tipps habe ich nicht. Hast Du im Programm IBMPass Lite im Menü unter “View/ Translation od. Unicode” wirklich alle Darstellungen und Kodierungen ausprobiert? Gerade das Thema Leerzeichen (bzw. die Darstellung in HEX-Editoren) führt immer wieder zu Missverständnissen …

    Gruß
    Peter Hostermann

  60. Lars sagt:

    Servus Peter,

    besten Dank für die Anleitung. Das Auslesen hat funktioniert, allerdings kann ich das Passwort nicht richtig entziffern. Es ist mit Leerzeichen versehen, die Hexadezimal Darstellung für das Leerzeichen ist immer eine andere.

    vermutete Ausgabe: R_95 oder _R_95___ oder R_95_____

    Mein T42 akzeptiert das Passwort nicht!

    Im Internet ist von einer zusätzlichen Codierung mit TCPA die Rede.

    Hast du noch einen weiteren Tip für mich?
    THX
    lars

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