Geschrieben

  • am 22.05.2011
  • um 12:12 PM
  • von hoste

Scott Bradley – Das Buch 0

Der Weltraum ist langweilig. Wissenschaftsendungen wollen uns Glauben machen, das Universum sei ein Ort, an dem unentwegt unheimlich fetzige Dinge passieren, aber außer einem Haufen gähnend schwarzer Löcher, deren Existenz mithilfe von Theorien erklärt werden, die schwerer zu verstehen sind als eine von Indern aus dem Koreanischen ins Deutsche übersetzte Bedienungsanleitung gibt es nichts wirklich Fesselndes mehr im All und immer wenn NASA-Sonden Bilder von der Oberfläche eines fremden Himmelskörpers zur Erde funken, hält die Menschheit den Atem an und fragt sich: Sind auf den Aufnahmen wieder nur “öde Weiten” zu sehen oder sind zur Abwechselung auch mal ein Paar “weite Öden” dabei?

Was die Wissenschaft

nicht weiß: Nur ein Universum weiter wimmelt es nur so von Lebensformen, die andauernd fetzige Dinge erleben – die lieben, Kriege führen und unter dem Licht ihrer drei Sonnen über die Bürokratie schimpfen. Einer dieser Lebensformen verdient unsere besondere Beachtung: Commander Scott Bradley.

Viel gibt es über Bradley nicht zu sagen. Er ist kein Boschafter wirrer Lebensanschauungen und riecht eher selten an Blumen. Sein Philosophie ist einfach: Sein treuester Freund ist eine Phaserkanone, sein Lieblingsgetränk nicht für sein Vitaminreichtum bekannt und für schöne Frauen wirft er auch schon mal seinen Terminplan über den Haufen. Er hat eine Abneigung gegen Formalismen, die er mit gesundem Aktionismus kompensiert – immer und gerade dann, wenn schleimige Aliens wieder mal die Erde unterjochen wollen. Und das wollen sie öfter, als wir gemeinhin denken.

Mission II bringt es exakt auf den Punkt: “Es sind entschlusskräftige Männer wie Commander Scott Bradley, denen wir es zu verdanken haben, dass die Galaxis noch nicht von all den schleimblubbernden Ungeheuern heimgesucht wurde, die in den miesen Gegenden des Universums lauern und nur auf eine günstige Gelegenheit warten, über uns herzufallen, um uns zu HARGGHLLL RÖCHEL GLITSCH BLUBBER SPLATTER…”

Achtzehn seiner kühnsten Missionen sind jetzt als Buch erschienen. (Parzifisten, Frauenversteher und Gutmenschen sollten diesem Link nicht folgen …)

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